CEMTEC® die weltweit erste InSitu O2/COe-Sonde für die Ofeneinlaufkammer eines Zementwerkes

Die Messung von Sauerstoff (O2) und Brennbaren (COe) in Zementwerken ist für die Entwickler von Entnahmesonden und InSitu-Messungen eine große Herausforderung. Bisher war es kaum möglich in der Ofeneinlaufkammer Messgas für die kontinuierliche Analyse zu entnehmen, geschweige denn eine InSitu-Messung durchzuführen. Die Vorrichtungen wurden sprichwörtlich "einzementiert".

Zementwerk in Slowenien

Die Firma ENOTEC hat das Problem jetzt mit ihrem neuen Analysensystem CEMTEC® gelöst:

CEMTEC - Insitu Messung von O2 (Sauerstoff) und COe (Brennbaren) bei der Zementherstellung

Die bewährte InSitu-Sonde der Baureihe COMTEC® 6000 wird hierbei kontinuierlich im wassergekühlten Außenmantel pneumatisch hin und her bewegt. Diese Drehungen verhindern ein Verbiegen der Sonde und ein Festbacken der Schlacke am Sondenrohr. 

Ein Zuwachsen der Gasöffnung zum Prozess hin und ein Anbacken von Staub auf dem innen liegenden Sondenfilter wird durch Freistoßen der Sonde verhindert. Der Freistoßvorgang erfolgt in der Regel alle 2 Minuten, ohne dass die Messung dafür unterbrochen werden muss. Zusätzlich wird die Sonde alle 60 Minuten mit Pressluft frei geblasen.

 

Die InSitu-Sonde misst mittels der ZrO2-Zelle Sauerstoff und mit dem Ga2O3-Sensor die Brennbaren. Sie liefert ein verzögerungsfreies Messsignal mit einer Totzeit die kleiner als 1 Sekunde ist und einer t90-Zeit von ca. 5 Sekunden. Über die innenliegende O2/COe-Sonde kann außerdem  ca. 60l/h Rauchgas für nachgeschaltete Analysentechnik (SO2,NOx, etc.) abgesaugt werden. 

Der CEMTEC®-Anschlusskasten mit den pneumatischen pneumatischen Sondenantrieben

Steuerschrank des CEMTEC Analysesystems zur Messung von O2 und COe

Der Steuerschrank mit seiner Pneumatikeinheit dient  der Sondenrückspülung mit Druckluft und der InSitu-Messsonde als pneumatischer Sondenantrieb. Auch der Notrückzug der Sonde wird pneumatisch betrieben und kommt z.B. dann zum Tragen, wenn die Sondentemperatur bei Ausfall des Kühlwassers zu hoch wird

 

Bei der Auswerteelektronik handelt es sich um eine SME5, die sich mit ihrer Robustheit und ihrer Wartungsfreiheit auch in der Produktlinie OXITEC® schon tausendfach bewährt hat.

Die CEMTEC®-Sonde im Einsatz

CEMTEC®-Sonde in Messposition, eingefahren in die Ofeneinlaufkammer eines Drehrohrofens in einem Zementwerk 


CEMTEC® Messprinzip

Die Messung erfolgt über die innenliegende O2/COe-Sonde der Produktlinie COMTEC®6000.

 

Technische Daten

max. Rauchgastemperatur:

1400°C

max. Staubbelastung:

jede Konzentration im Zementwerk

Brennstoffarten:

Kohle, Öl, Ersatzbrennstoffe (auch Autoreifen)

Sondenlängen:

2000 mm bis 4500 mm

Sondendurchmesser:

120 mm

Sondenmaterial:

1.4571, andere auf Anfrage

Sondenkühlung:

Wasser / Wasser

Sondenantrieb:

pneumatisch

Notrückzug:

pneumatisch

Drehvorrichtung:

+/-45° bis +/-90°

Gasanalyse:

O2/COe InSitu-Messung 
SO2, NOx, CO2 etc. extraktiv

Messbereiche:

0 - 2% O2 bis 0 - 25% O2
0 – 500 ppm COe bis 0 - 10.000 ppm COe

Ausgangssignale: 

2 x 4-20mA

potentialfreie Kontakte:

Grenzwerte und Alarme

Kühlwasser:

100-300 l/h

Wasserqualität:

Trinkwasser

Druckluft:

4-6 bar, trocken und ölfrei

Netzspannung:

115 V – 230 VAC 50/60 Hz

Umgebungstemperatur:

+ 5°C bis 50°C, andere auf Anfrage

Gesamtgewicht:

ca. 1,2 t (abhängig von der Sondenlänge und den Optionen)


Downloadbereich

Um ausführlichere Informationen zu CEMTEC® zu erhalten, können Sie hier unser CEMTEC®-Prospekt und ein kurzes Video (im WMV-Format) abrufen:

Download CEMTEC-Prospekt (PDF) 
(ca. 185 KB)
CEMTEC® Video (Wiedergabezeit 2:18 min)
Dateigröße: ca. 3,79 MB
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