ENOTEC-Analysetechnik in Krematorien
Krematorien müssen in Deutschland seit dem 31.05.2000 mit einer Emissionsmessung gemäß der 27. BImSchV.
ausgerüstet sein. Hierzu sind kontinuierliche Messungen von CO, O2, Rauchgasdichte und Temperatur der Nachbrennzone
mit entsprechender Datenauswertung und Archivierung vorgeschrieben.
Bei zu geringer Temperatur (+850 °C) wird über entsprechende Verriegelungen der Beginn eines neuen Kremationsvorganges
verhindert. Die Rauchgasdichtemessung wird als Filterüberwachung genutzt, wobei über eine Schwellenabfrage ein Filterschaden
überwacht wird und die Anlage entsprechend verriegelt wird.
Besonders wichtig ist es den Grenzwert von 50 mg/m³ für CO als Stundenmittelwert einzuhalten, da bei Verletzung des
Grenzwertes Bußgelder für den Betreiber drohen.
Beim Sargzusammenbruch im Ofen entstehen extreme CO Spitzen von bis zu 6.000 mg/m³. Um diesen entgegenzuwirken, muss eine
schnelle und genaue Verbrennungsluftregelung erfolgen, wie sie bei unseren OXITEC ZrO2 Sauerstoffmeßsystemen gegeben ist.
Unsere Messsonden werden von vielen verschiedenen Herstellern eingesetzt und sind an Flachbettöfen genauso wie an Etagenöfen
einsetzbar.
ENOTEC bietet Lösungen sowohl für Messstellen nach Wärmetauscher (bei ca. 200 °C Rauchgastemperatur) als auch für
Messstellen direkt im Kanal nach der Nachverbrennungszone (bei 1.200 °C). Bei beiden Messorten ist trotz der hohen
Staubbeladung (da die Messstellen vor der ersten Filtereinheit (Zykon, Schlauchfilter) sitzen) nur eine jährliche Wartung
durch uns erforderlich.
ENOTEC bietet Ihnen - individuell für jedes Krematorium - Komplettlösungen von der Einbauberatung über die entsprechende
Messtechnik und TÜV Abnahme bis hin zum After Sales Service an.
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